Tails of Ancient Mariners

1935 - Nach dem Börsencrash und Weltwirtschaftskrise den Wilden Zwanzigern ein bitteres Ende bereitet haben, befindet sich die Große Depression mit Roosevelt's "New Deal" scheinbar langsam auf dem Rückzug. Auch in Europa sehen viele in den erfolgreichen faschistischen Bewegungen, die Deutschland und Italien erobert haben, ein Zeichen für Aufbruch und Fortschritt - auch wenn andere diese Entwicklung mit Angst erfüllt. Darunter große Teile der jungen linken Intellektuellen, welche eher in der kommunistischen Revolution in Rußland und der von Stalin geführten Union der vereinigten Sovietrepubliken die Zukunft der Menschheit sehen.
Menscheit. Fortschritt. Zukunft. Ja, es scheint wahrhaft unaufhaltsam vorwärts zu gehen: der Tonfilm ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, ebenso wie das Radio und das Auto. Kommerzielle Flugreisen, sei es mit Flugzeugen oder den majestätischen Zeppelinen der Interkontinentalstrecken, sind nur noch eine Frage des ausreichenden Geldbeutels. Die Wissenschaft, besonders die Physik, scheint beinahe täglich neue Wunder zu verkünden, und schließlich scheint langsam selbst der Gedanke an Weltraumreisen die Seiten billiger Heftchenromane und Magazine zu verlassen, um in die Labors der Ingenieure Einzug zu halten. Doch immer noch lebt der größte Teil der Menschheit außerhalb der leuchtenden Städte - und außerhalb moderner Zivilisation. Sei es im Hinterland von Tennessee, in Alaska, in weiten Teilen Osteuropas, im Wüstenland der arabischen Länder oder im Inneren Asiens, Afrikas und Südamerikas - hier sind Gedanken an den Fortschritt der Menschheit nur Fieberträume verirrter Reisender. Hier mögen Dinge verborgen liegen, die Jahrhunderte und Jahrtausende brauchten bis es dem weißen Mann gelang, sie in Vergessenheit und Aberglauben zu begraben. Vergessenheit, aus der sich manchmal Geschehnisse erheben wie die, welchen eine kleine Gruppe von Mitarbeitern der Quiller-Whitehead Foundation (London, Wien) entgegensah als sie mit einigen genealogischen Feldforschungen für die Stiftung begann...

E-Mail an Spielleiter: Kardinal